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eDRX Saison II - Bericht 9. Rennen
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Die Saison neigt sich dem Ende zu, doch versprechen die letzten Rennen wieder sehr viel Spannung.
Im 9. und vorletzten Rennen der Saison ging es daran Blackwood gegen den Uhrzeigersinn zu befahren.
Schon am Start heulen die Motoren laut auf, da der RB4 nun eine ca. 10% Steigung aus dem Stand bewältigen muss.
Die folgende Talfahrt macht es dafür den Fahrwerk nicht gerade leicht, besonders bei einer schnellen Durchfahrt der Start/Ziel-Passage muss jeder mit seinen Wagen kämpfen, nicht komplett den Grip zu verlieren. Die kommenden Sprungkuppen können einen dann den Rest geben, da sie extra so angelegt sind, dass man am liebsten schon im Flug für die kommende Kurve einlenken möchte. Also eine der anspruchsvollsten Strecken der Saison, dafür aber auch eine Strecke mit dem meisten Bauchkribbeln.
 Berg- und Talfahrt.
Glücklich für diejenigen, die im offiziellen Training gut abschnitten und somit in einen der 2 schnellsten Heatläufe rutschten. Denn aufgrund der Teilnehmerzahl kamen diese zu dem Luxus mit nur 3 Fahrern zu starten. Der gemeine Pöbel musste sich mit dem Rest zu 5. auf der Strecke drängen. „Raum ist in der kleinsten Hütte, für ein glücklich liebend Paar.“ versprach uns schon Schiller. Denn in den vollen Feldern verlief es meistens viel spektakulärer. Wobei zwischen unseren Fahrern mehr eine Hassliebe besteht. So konnte sich J.Bauer im 1. Heat gut gegen S.Baldauf und den Rest durchsetzen. Wie auch U.Bruschke und D.Schmid in ihren 1. Lauf.
Gute Rennübersicht doch leider durch das Gedränge zu viel Zeit verloren. S.Krieg, C.Kistner und P.Rothe konnte im Gegensatz fast schon spielerisch ihre Traumzeiten abspulen und sich somit wieder in eine kleine Gruppe eingliedern.
Im 2. Heat konnte sich K.-D.Müller gegen S.Baldauf, G.Unger und D.Schmid durchsetzen da er seine Joker gleich zu Anfang fuhr und sich so freie Fahrt verschaffte. S.Uhlmann musste wie auch im 1. Heat wieder einmal einen Ausflug mit seinen RB4 unternehmen was ihn immer ans Ende des Feldes setzte. Schade, doch im Gedränge des Starts fast schon Schicksal für manch einen. U.Bruschke glänzte in seinen Lauf wieder mit einem sauberen Start mit dem er sich gut aus dem Pulk heraushalten konnte und so eine
gute Zeit einfuhr. A.Hempel wollte es da wohl U.Bruschke gleich machen und zauberte einen fast perfekten Start ab. Doch konnte er den Druck von C.Kistner und J.Khan nicht standhalten und sprang unglücklich in der letzten Kurve, sodass er seinen Rb4 nicht mehr halten konnte und sich drehte. Im schnellsten Lauf starteten wieder S.Krieg, P.Rothe und M.Hoese. Anscheinend gefiel es P.Rothe ganz gut im DRX-Team-Sandwich und so brachten alle 3 ihre Zeiten sicher Heim.
 A.Hempel mit mehr Glück als Verstand unterwegs.
Im 3. Lauf konnte sich dann J.De Cnodder beweisen und fuhr vor S.Uhlmann dessen Schicksal nun auch auf seiner Seite war ins Ziel.
A.Hempel konnte es auch dieses mal nicht lassen und zog mit einen brillianten Start davon. Behielt diesmal sogar die Nerven und fuhr vor D.Schmid ins Ziel. Auf den Tribünen der Zuschauer kamen schon die Gerüchte auf, welche Medikamente einen zu solchen Starts ermuntern.
Höchstwahrscheinlich aber nur ADS oder einen höchstnervösen Kupplungsfuß. C.Kistner musste sich in seinen Lauf etwas zurückhalten.
Denn nachdem er gleich in der 1. Runde Reifen umfuhr, die J.Khan in seiner Jokerlap behinderten, musste er achtgeben nicht noch eine DQ zu erhalten. Zum 3. mal startete wieder das "DRX-P.Rothe-Team". S.Krieg der schon seine Pole im A-Finale sicher hatte lies es am Start ruhig angehen. Komplett verwirrt das nun die Brötchen Unterseite (M.Hoese) oben lag, wurde das Fleisch (P.Rothe) einmal zu viel gewendet. Doch auch diesen Fehler konnte P.Rothe verkraften da er schon den 3. Startplatz sicher hatte.
Im C-Finale ging es nun los. Gleich in der 1. Kurve musste W.Schmid die Enge der Kurve ausmessen und wurde ordentlich gegen die Wand gedrückt, was ihn einiges an Zeit kostete. J.Bauer und J.De Cnodder hingegen konnten gut aus der 1. Startreihe davonfahren. J.Bauer kam ganz knapp hinter J.De Cnodder aus der Jokerlap. Drückte sich aber in der letzten Kurve riskant an ihn wieder vorbei, was ihn eine Verwarnung einbrachte. Die restlichen Runden konnte er den aufgebrachten Wilden noch hinter sich halten, dass C-Finale gewinnen und so vom letzten Startplatz des B-Finales starten.
 Weit zu springen ist nicht immer von Vorteil.
Das B-Finale stand nun an. Durch billige Cola die von der EU die festgelegten Grenzwerte von Koffein eindeutig überschritt, wurde A.Hempel wieder beflügelt. Nach einem 1. Fehlstart von ihm besaß er noch die Dreistigkeit beim 2. Versuch auch alles auf eine Karte zu setzen. Das Schicksal meinte es wohl sehr gut mit ihm und so konnte eine Wagenlänge herausfahren. J.Khan konnte auch wieder gut aufschließen
und war nach der Jokerlap dicht hinter A.Hempel. Doch wurde ihm die letzte Sprungkuppe zum Verhängnis und verlor einige Plätze.
Da sich K.-D.Müller und D.Schmid nun nicht einigen konnten wer den 2. Platz bekommen sollte, konnte sich A.Hempel seinen sehr glücklichen Sieg einfahren.
Doch im A-Finale schlug das Glück dann um. Die Sitzheizung wohl 1 Stufe zu hoch gestellt saß A.Hempel in der letzten Reihe wie auf heißen Kohlen.
Er verursachte den 1. Fehlstart. Und auch beim 2. Versuch konnte er seinen nervösen Kupplungsfuß nicht zügeln und startete viel zu früh, was ihn diesmal eine DQ einbrachte. So startete das Feld also nur noch zu 5.. C.Kistner und S.Krieg konnten ihren Vorteil der 1. Starreihe gut ausnutzen. P.Rothe musste da schon mehr für Kurbeln, da M.Hoese und U.Bruschke auch keinen Punkt verschenken wollten. Doch mit genügend Rennübersicht konnte er die 2 hinter sich halten. S.Krieg fuhr wieder ein einwandfreies Rennen. C.Kistner stubste zwar teilweise schüchtern gegen sein Heck doch den Rückspiegel auf halb 8 gestellt fuhr S.Krieg seinen Sieg verdient Heim.
| | Geschrieben am Freitag, 29.Januar. @ 20:21:58 CET von knil |
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